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Greeting from the Rector of the University of Münster

Photo: WWU Münster

Here you can read the greeting from the rector of the University of Münster, Professor Johannes Wessels (in German):

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit der erfolgreichen Einwerbung eines von vier durch das Bundesforschungsministerium geförderten neuen Käte Hamburger Kollegs haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der WWU einmal mehr Ihre Stärke in der interdisziplinären Zusammenarbeit unter Beweis gestellt. Dieses Kolleg ist für die WWU und insbesondere ihre rechtswissenschaftliche Fakultät und den Fachbereich Geschichte/Philosophie ein weiteres Aushängeschild für ihre renommierte Spitzenforschung in den Geisteswissenschaften. Es bietet die Möglichkeit, Münster als weithin sichtbares Zentrum rechtswissenschaftlich-historischer Forschung zu etablieren und exzellente Spitzenforscherinnen und –forscher zu attrahieren. Damit wird nicht zuletzt die internationale Sichtbarkeit und Attraktivität der Universität insgesamt gestärkt. Darüber freue ich mich sehr.

Dem Rektorat der WWU ist es ein grundsätzliches Anliegen, starke disziplinäre Forschung auf allen Ebenen und in allen Fachbereichen auf hohem Niveau zu halten. Wir sehen in eben dieser starken Disziplinarität die Voraussetzung dafür, dass Interdisziplinarität ihre Stärke entfalten kann. Geeignete Strukturen schaffen den Rahmen für erfolgreiche Anträge, die im Erfolgsfall ihrerseits wichtige Brückenfunktion für den interdisziplinären Wissenstransfer an der WWU entfalten und die inneruniversitären Forschungsstrukturen stärken. Dabei ist das Kolleg selbst disziplinär so breit aufgestellt, dass schon innerhalb der eigenen Disziplin Ideen und Erkenntnisse aus Spezialfeldern zusammengebracht werden, dass daraus neue Ideen erwachsen können. Über den Einbezug anderer Disziplinen kann das Kolleg darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zur Verständigungsfähigkeit innerhalb der Geisteswissenschaften leisten.

Ziel der Förderung des Bundesforschungsministeriums ist es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Freiräume für Ihre Spitzenforschung zu schaffen. Ich bin überzeugt, dass aus diesen Freiräumen Ideen erwachsen, die wertvolle Beiträge für die Wissenschaft, aber auch für aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen liefern können.

Ihr
Prof. Dr. Johannes Wessels
Rektor